TV-Vorpremiere: WENDEZEIT

So, 29.09 / Filmmuseum Potsdam / 18:30 Uhr

Saskia Starke lebt als Agentin der Staatssicherheit in West-Berlin, ist mit einem Amerikaner verheiratet, hat mit ihm zwei Kinder und einen Job in der amerikanischen Botschaft. Der Stasi ist es also gelungen, eine Agentin direkt beim Klassenfeind zu positionieren – mit Zugang zu den Informationen der CIA. Doch dann passiert, was passieren musste: Saskia verliebt sich wirklich in ihren Mann und die gemeinsamen Kinder werden das Wichtigste in ihrem Leben. Saskia glaubt zwar weiterhin an die Ideale des Sozialismus, kann sie aber nicht mehr mit der eigenen Lebenswirklichkeit in Einklang bringen. Als die DDR erste Auflösungserscheinungen zeigt, spitzen sich die Ereignisse zu. Einige Agenten der Hauptverwaltung Aufklärung versuchen die Seite zu wechseln und Saskia fürchtet, enttarnt zu werden. Zudem hat die CIA schon länger den Verdacht, es gäbe einen Maulwurf in ihrer Abteilung und schickt einen Spezialagenten nach Berlin.

Das Event-Movie erzählt davon, wie es sich anfühlt, wenn eine Utopie zerbricht und ist zugleich ein spannender Spionagethriller, angesiedelt in Berlin, während der Kalte Krieg in seinen letzten Zügen liegt. Ganz nebenbei fragt der Film nach dem Verbleib der sagenumwobenen »Rosenholz-Dateien«, den mikroverfilmten Karteikarten der HVA, des Auslandsnachrichtendienstes der DDR.

Mit Gästen

Laufzeit

120 Min.

Regie

Sven Bohse

Produktion

Oliver Berben, Heike Voßler MOOVIE GmbH, Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), ARD Degeto

Darsteller*innen

Petra Schmidt-Schaller, Ulrich Thomsen, Harald Schrott

Drehbuch

Silke Steiner

Redaktion

Kerstin Freels (rbb), Christine Strobl (ARD Degeto)

Kamera

Michael Schreitel

Schnitt

Ronny Mattas

Musik

Fabian Römer

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