Retrospektive: Good Bye, Lenin!

So, 29.09 / Thalia Programmkino / 15:00 Uhr

Wolfgang Beckers Komödie über einen Sohn, der aus Liebe zu seiner kranken Mutter so tut, als ob es den Zusammenbruch der DDR 1989 nicht gegeben habe, adressiert ein eher ernstes Thema: Die prekäre Identität ostdeutscher Biografien und den Verlust von Utopie angesichts des Bruchs von 1989/90 und des radikalen kapitalistischen Wandels der Nachwendezeit. Mit mehr als 6,5 Mio. Zuschauern gehört Good Bye, Lenin! zu den erfolgreichsten deutschen Filmen aller Zeiten. Das hat nicht zuletzt damit zu tun, dass seine sensible, parabelhafte Auseinandersetzung mit der DDR-Vergangenheit anschlussfähig für unterschiedliche Standpunkte und Perspektiven in Ost und West war.

Gast:
Wolfgang Becker
Moderation:
Christoph Classen

Uraufführung

09.02.2003, Internationale Filmfestspiele Berlin (Wett- bewerb)

Laufzeit

121 Min.

Regie

Wolfgang Becker

Produktion

Stefan Arndt, X Filme Creative Pool GmbH Darsteller*innen Daniel Brühl, Katrin Sass, Chulpan Khamatova, Maria Simon, Florian Lukas, Alexander Beyer, Burghart Klaußner, Michael Gwisdek

Drehbuch

Bernd Lichtenberg, Wolfgang Becker

Kamera

Martin Kukula, Ralph Kächele

Schnitt

Peter R. Adam

Musik

Yann Tiersen

Preise

neunfache Auszeichnung, u. a. Lola in Gold für den besten Spielfilm, Deutscher Filmpreis (2003); Blauer Engel, Bester europäischer Film, Berlinale (2003); Publikumspreis, Bayerischer Filmpreis (2003); Bambi, Bester nationaler Film, Hubert Burda Media (2003); César, Bester europäischer Film, Académie des Arts et Techniques du Cinéma (2004); Goya, Bester

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